Die Roadshow „RRX on Tour“ war ein voller Erfolg: An sechs Orten in Nordrhein-Westfalen nutzten Interessierte im September und Oktober dieses Jahres die Chance, sich über das wichtigste Schienenprojekt des Landes zu informieren und es multimedial zu erleben.

Köln, Essen, Hamm, Duisburg, Bielefeld und Bonn waren die Stationen der Roadshow. In fünf Themenzelten stellten das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Aufgabenträger, Deutsche Bahn und Siemens den RRX vor und informierten anschaulich über unterschiedlichste Aspekte des Großprojekts – von der Ausstattung der Fahrzeuge über den Ausbau der Schienenwege bis hin zur Modernisierung der Bahnhöfe. Die Projektbeteiligten wollten den Bürgerinnen und Bürgern so die Gelegenheit bieten, sich schon jetzt einen Eindruck von den künftigen Verbesserungen im Regionalverkehr auf der Schiene zu verschaffen. Im Multimedia-Zelt erfolgte das auf besonders anschauliche Weise: Dort ermöglichte es eine 3D-Anwendung, die neuen Züge mittels einer Virtual-Reality-Brille von innen zu erkunden und sich so bereits heute von der großzügigen Raumaufteilung und den Ausstattungsstandards zu überzeugen – spannende Einblicke, die sich die meisten Besucher nicht entgehen ließen. Genau wie die Schallschutzsimulation, die verdeutlichte, dass der RRX wesentlich leiser sein wird als heutige Regionalzüge. Hinzu kamen viele weitere Anwendungen, Mitmach-Aktionen, Informationsangebote und ein Gewinnspiel, das auf rege Teilnahme stieß.

Projektpartner informierten vor Ort

Bei allen Terminen waren Projektbeteiligte vor Ort, die Detailfragen der Besucher beantworteten und den Pressevertretern Rede und Antwort standen. So nahmen sich in Bielefeld beispielsweise Karin Paulsmeyer, Abteilungsleiterin im NRW-Verkehrsministerium, Frank Scheffer, stellvertretender Verbandsvorsteher Nahverkehr Westfalen-Lippe, und Stefan Boleslawsky als Leiter Regionalbereich West von DB Station&Service Zeit für ein Pressegespräch. „Der Rhein-Ruhr-Express ist ein Meilenstein für die Verkehrsentwicklung in Nordrhein-Westfalen, wie alle Großprojekte aber sehr erklärungsbedürftig“, betont Karin Paulsmeyer. „Die Roadshow hat dazu beitragen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger ein gutes Bild von den vielen Vorteilen des Schienenprojekts machen und den RRX quasi zum Anfassen erleben konnten.“ Das kam bei den Besuchern gut an: Viele Menschen nutzten vor Ort die Chance, sich an einer Fotowand ablichten zu lassen und ein persönliches Bekenntnis zum RRX abzugeben.





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